Zwischen zwei Sommern

willmöchtemussdarfnicht

Ich möchte Trinken
Ella am 28.10.11 16:20


Ich finde die Einzelteile nicht mehr, liegt vielleicht noch was in deinem Auto?

Ich bin kaputt.
Du hast mich kaputt gemacht.
Ich hab das nicht verdient.
Ich hasse dich.

Ich hasse dich so sehr, dass ich mich selbst schon hasse.
Du hast mich kaputtgemacht.
Ella am 18.10.11 21:56


Should have known you'd bring me heartache, almost lovers always do.

Du hast mir sehr wehgetan.
Etwas in mir will, dass du das weißt, und dich schuldig fühlst deswegen. Ich weiß ja, dass ich dich nicht an mich zwingen kann. Aber du hättest mir, verdammt nochmal, nicht so weh tun müssen. Das hättest du echt nicht tun müssen. Wenn mein Herz vorher ein Stein war, dann ist es jetzt eine Kiesgrube, ach was, keine Metapher beschreibt, was ich beschreiben will. Ich will, dass du weißt, wie ich mich fühle. Irgendwann erzähle ich es dir vielleicht, in zwei, zehn Jahren, wenn wir dann noch voneinander wissen. In zwei, zehn Jahren, wenn ich glücklich bin, rufe ich dich an und sage: Du hast mir sehr wehgetan damals. Du hast mich pleite gemacht, fett, müde, anstrengend, hasserfüllt, atemlos und kaputt.
Ja, du hast mir sehr wehgetan. Etwas in mir will, dass du das weißt.

Did I make it that easy to walk right in and out of my life?
Ella am 25.9.11 04:12


Aber irgendwann, irgendwann, irgendwann.
Irgendwann ist es anders.


Ich könnte alles wiederholen.
Ich könnte erzählen, dass ich manchmal esse bis ich nur noch schnappend atmen kann und mein Körper schreit, dass ich in jedem Auto nach deinem Gesicht schaue bis mir übel wird und meine Augen schreien, dass ich stundenlang tanze ohne jegliches Gefühl und mein Herz dann schreit.
Ich könne dieselben Fragen stellen. Dieselben Ausreden erfinden. Dieselben Menschen zitieren, Trostsätze formulieren und Hasspredigen abhalten.
Ich könnte alles wiederholen, oder zusammenfassen: Es ist alles wie es war.
Ella am 25.9.11 04:10


alle zerbrechen, aber nicht wir

T. verlässt die Stadt, T. lässt mich zurück. Alle verlassen die Stadt, aber nur von T. fühle ich mich zurückgelassen, obwohl er mich am wenigsten verlässt.
T. verlässt die Stadt und ich liebe ihn dafür, dass er das tut, was er immer tun wollte, und ich liebe ihn dafür, dass er sagt: wir nicht. Alle zerbrechen daran, aber wir nicht. Er sagt das und ich glaube ihm. Und dafür liebe ich ihn. T. verlässt die Stadt und ich hasse ihn dafür, dass er Angst hat, obwohl er tut, was er immer tun wollte. T. verlässt die Stadt und ich hasse mich für das Chaos, dass das in mir auslöst und ich hasse mich für die Egozentik, die das in mir auslöst, und ich hasse mich für mein Unvermögen, T. seine Angst zu nehmen. Aber was soll ich tun? Ich halt mich fest an seinen Worten: wir nicht. Aber T.? Und Ella? Und sein Mädchen? Was ist, wenn jeder für sich kaputtgeht, hin und wieder, mal mehr, mal weniger. Hin und wieder. Wir nicht. (Aber jeder für sich.)
T. verlässt die Stadt und ich habe Angst.

In meinen Ideen von der Zukunft ist er immer da. Ein Haus weiter oder eine Stadt oder einen Flug. Aber immer nebenan. Er ist der einzige, dem ich glaube, wenn er sagt: wir nicht.
Ella am 20.9.11 23:33


Ich kann schon fast wieder meinen eigenen Atem sehen

Was mich am Leben hält, ist jenes: Winter ist nur die Pause zwischen zwei Sommern.
Es ist kalt auf dem Balkon, ich habe Angst. So schreckliche, echte Angst, Angst vor dem Herbst, Angst, dass danach Winter kommt, Angst vor dem Winter (in mir). Gerade, als ich dachte, der Sommer beginnt, als meine Haut begann zu tauen, kamen Stürme; stille, kleine-Welt-Stürme, und ich dachte nur: Scheiße.
ICH BRAUCHE MEINEN SOMMER; Ich brauche dich dafür (glaube ich), vielleicht will ich dich auch einfach nur haben in der Hoffnung, dass du mir den Winter wegatmest, vielleicht kannst du das ja aber doch wirklich. Auf jeden Fall ist mir kalt, ob mit oder ohne.. oder ohne? Scheiße, ich habe Angst: Angst vor der unausweichlichen Kälte.

Ella am 18.9.11 19:22


Herzchen, komm rüber und rauch mit mir.

Es gibt Nächte, da hilft nur eines: tanzen. und rennen.
Und ich werde tanzen und rennen, und tanzen und rennen, und rauchen, und tanzen und rennen, bis ich keine Luft mehr bekomme, bis die staubig-alte Sommerluft oder die glasig-kalte Winterluft (oder was haben wir eigentlich für eine Zeit, ich meine, wenn das Herbst sein soll, wo ist dann die Schönheit, oder bin ich nur zu ungeduldig?) mich nicht mehr zerbrechen lassen (und du erst recht nicht), bis nichts mich mehr zu erfüllen mag werde ich tanzen und rennen.

(Halt mich fest, halt mich fest, halt mich fest)
Hach herrje, du weißt gar nicht, wie wichtig das für mich ist, wenn ich dir erzähle: ich war seit so und so vielen Wochen nicht mehr betrunken, du verstehst das gar nicht, hast keine Ahnung, dass es bedeutet: ich bin seit so und so vielen Wochen nicht mehr ausgerastet, verloren gegangen in mir selbst, an mich selbst, an den staubig-alten oder den glasig-kalten Sauerstoff.

Ach herrje, ich fühle mich gar nicht so im Moment. Im Moment atme ich seelenruhig vor mich hin. Vielleicht bin ich einfach zu müde um zu tanzen.

Ella am 5.9.11 22:24


Denn ich weiß gar nicht mehr wo ich bin -
Ist es Sommer hier oder Winter?


Merkwürdig..
Ich fühle mich wie am Tag, als ich dich kennenlernte, und ich wollte dich von Anfang an küssen. Und jetzt? Jetzt ist es, als hätte ich dich nie geküsst, und ich fühle mich wie an dem Tag, als ich dich kennenlernte, und ich will nur eines: -

Ich bin ein Windhauch, und alles, was ich will, ist umhergeweht werden, irgendwohin geweht werden, wo es warm ist.
Atme mich ein, atme mich aus
Atme mich ein und nie wieder aus

Ella am 23.8.11 15:10


Aber, aber, aber du - aber du.

Ich bin ein sehr selbstbewusstes Mädchen.
Achtzehn Jahre sind genug Zeit, sich an sich selbst zu gewöhnen, und - so man sagt - das beste draus zu machen.
Ich weiß, was ich wert bin, und ja, ich weiß, ohne selbstüberschätzend klingen zu wollen, weil es schwierig ist, das nicht selbstüberschätzend klingen zu lassen, ich weiß, dass das eine Menge ist. Ich bin hübsch, klug und witzig, alles in Maßen, versteht sich, aber allemal ausreichend. Ich bin anpassungsfähig und höflich, ohne dabei unbedingt unbeeindruckend und übersehbar zu sein, denn an mir gibt es genug Kanten, die mir eine Persönlichkeit zaubern. Ich bin dumm und naiv genug, um als süß zu gelten, durchsetzungsfähig und - eben - selbstbewusst genug, Stärke zu demonstrieren. Ich bin ich, und ich bin irgendwie schon großartig, auf meine Art, habe gelernt, das einzusehen und stets im Gedächtnis zu bewahren.
Zudem habe ich - meiner Meinung nach - ein paar entscheidende Vorteile, wenn es darum geht, mit dem Leben klar zu kommen, denn ich weiß, - meiner Meinung nach - entgegen einer Menge anderer Menschen, was ich wert bin, und ebenso, was ich will. Beides halte ich für ungemein wichtig, und ich bin froh, sehr froh, zu wissen, dass ich mir dessen bewusst bin.
Ich bin eine Menge wert (und oh, wie selbstüberschätzend das klingen könnte, aber ich meine nicht, mehr wert zu sein, als viele andere Menschen, ich meine nur.. nunja, eben eine Menge wert zu sein.), und ich bin es allemal wert, geliebt zu werden. Jeder ist das, natürlich, und es gibt auch in den meisten Leben jemanden, der das erkennt, und liebt, aber ich möchte hier mal klarstellen, dass ich der Meinung bin: Ich bin es auch wert, von dir geliebt zu werden.
Ja. Meine ich. Verdammt nochmal, ich bin sogar opferbereit, verdammt nochmal (ich rauche nicht an Tagen mit dir, und das soll was heißen). Ich weiß, dass ich mehr wert bin, als dich um deine Zuneigung anzubetteln, andererseits weiß ich aber ebenso, dass es genau das ist, was ich will: deine verdammte Zuneigung. Das wirft irgendwo einen Zwiespalt auf, andererseits bin ich mir einer weiteren Tatsache bewusst: Dich um deine Zuneigung anzubetteln senkt meinen Wert nicht, zumindest nicht in meinen Augen, das mag man nicht unbedingt verstehen, aber - ich weiß doch, was ich wert bin, und wieso sollte das von dir oder irgendwem beeinflusst werden? Es ändert nichts an mir, und ich bin es, verdammt nochmal, wert, von dir geliebt zu werden. Und deshalb, lass dir das gesagt sein: und deshalb werde ich verdammt nochmal nicht aufhören, dich um deine Zuneigung anzubetteln. Das klingt erbärmlich - jedoch nur aufgrund der negativen Belastung der benutzten Wörter, meine ich. So erbärmlich ist es gar nicht, in meinen Augen.
Versuch das zu verstehen, oder nicht, ganz gleich, denn an mir ändert es nichts, und auch nicht an meiner Sicht der Dinge oder meiner Selbsteinschätzung - denn dafür bin ich ein viel zu selbstbewusstes Mädchen.

(Aber du, aber du, aber du musst es erstmal auf die Reihe bekommen, das auch zu sehen. Ich würde aufhören zu rauchen (für dich), verdammt nochmal.)
Ella am 14.8.11 20:11


Denn es ist kein gutes Gefühl

Ich möchte mich von dem Klischee des unendlich verliebten Teenagers abheben indem ich klarstelle:

Es ist nicht deine Abwesenheit, die mich unglücklich macht.
Aber es ist deine Anwesenheit, die mich glücklich macht.

(Du bist nicht meine einzige Glücksquelle, darauf will ich hinaus, aber eine sehr simple, sehr ergiebige, und ich fühle mich dieser Tage etwa so, wie zu der Zeit, bevor ich dich kannte. Und so möchte ich mich eigentlich nicht fühlen.)
Ella am 7.8.11 23:24


(ich bin so jung, weiß so wenig von der Welt - darum darf ich Wissen nennen, was Wunsch ist)

Du bist so unfassbar schön, so unfassbar, und
jede Sekunde wirst du schöner -
Irgendwann platzt wohl mein Herz von deiner Schönheit.

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, es sei vielleicht Liebe
Ich weiß es nicht besser. Ich sage: Liebe.
Ella am 22.6.11 23:51


verhetzt verheizt verherzt

Du solltest das mal sehen
Du solltest mal sehen wie glücklich ich sein kann

wow.

Das Mädchen, das immer alle für meine beste Freundin halten, fragt:
Und was wird das? -
Glück, vielleicht. Das wär schön.
Ella am 20.6.11 21:42


Aber es tut so weh, es tut einfach weh

Ich kann tagelang schweigen, wenn das notwendig ist. Ich kann aufhören zu rauchen und zu essen, kann den Fernseher aus dem Fenster werfen und bei jedem Wetter barfuß gehen, ich kann die Vorhänge geschlossen lassen und aufhören, an meinen Nägeln zu kauen.
Ich kann auf alles verzichten, ich weiß, dass ich dazu in der Lage bin, wenn es notwendig ist.

Vor allem aber kann ich allein sein.

Ella am 23.5.11 14:40


Und Sonntagabend um halb elf ist häufiger, als zugegeben.

Wer nimmt mich in den Arm, Sonntagabend um halb elf - Wer hält mich fest, wenn ich mich selbst kaputt zu machen drohe - Wer ist da, wenn ich nicht sagen kann, was eigentlich weh tut -

Wohin ist mein Sommer geflohen?
Ella am 15.5.11 22:30


dieses Glück

Dieses Unglück, dieser Wahnsinn, dieser Schmerz, alles ist Teil davon, und ja: es tut weh. Aber:
Ich fühle mich lebendig.

(wegen dir)
Ella am 2.4.11 19:23


Mach mich kaputt

Bitte, bitte
mach irgendetwas mit mir, meinetwegen
mach mich kaputt

Ich will dich spüren.

Ella am 14.3.11 21:16


Ohgott

Ohgott, ich bin so atemlos
Ohgott, ich fühle mich schuldig, weil die Welt untergeht, und ich es nicht schaffe ruhigen Atems zu bleiben, angesichts meiner eigenen kleinen Welt

Ich hab geschworen, du wärest mir nicht wichtig, und jetzt
Jetzt bin ich atemlos, wegen dir


Wegen dir? Wegen irgendwem- wir sind eine Aneinanderreihung von Zufällen, und wenn meine Lippen nicht zufällig auf deine gefallen wären, und wenn mein Leben nicht zufällig mit deinem kompatibel gewesen wäre, und wenn an deiner statt nun zufällig jemand anders geschehen wäre. Ich wäre ebenso atemlos, aber nicht wegen dir.
Die Welt geht unter, ich fühle mich schuldig, atemlos, rastlos,
Ich hab geschworen, du wärest mir nicht wichtig, und jetzt-
Ich weiß es nicht. Aber ich weiß:
Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich nicht, aber wir brauchen die Art, wie wir uns gegenseitig das Gefühl geben, gebraucht zu werden. Wir brauchen uns nicht, ich weiß das, du weißt das. Weißt du es? Ich glaube du weißt es. Ich glaube es.

Ella am 14.3.11 20:38


Bitte, bitte, BITTE

Umarme mich bis ich keine Luft mehr bekomme
Ella am 18.2.11 21:13


Er sagt nicht: Du hättest das nicht tun sollen

Ich sage: Gestern habe ich es wieder getan und er sagt: Das hättest du mir nicht erzählen sollen.

Du bist nicht wonach ich suche. Durch dich erhält mein Leben die Prise Struktur, die ich vermisste, aber das ist nicht wirklich dein Verdienst, das hätte irgendwer auch getan. Ich will dass du mich in den Arm nimmst und mir zeigst, dass in diesem Leben jetzt zwei Menschen sind, und dass ich dir Platz machen muss und mich dafür einschränken. Ich will dass du mir Grenzen setzt, Zäune baust, an denen ich entlang wandern kann, oder mich festhalten, oder dagegentreten. Ich brauche mehr als bloße Linien im Schlamm die ich schon vergesse während du sie noch malst.
Verdammt, du bist nicht wonach ich suche, du kannst mich nicht aufhalten, wieso verdammt kannst du mich nicht einfach aufhalten? Lass mich gegen deine Mauer rennen, nur einmal, halt mich auf, halt mich fest, sag nein. Sag einfach nein. Hab mich im Griff.
Ich möchte mich fallenlassen. Nicht in Alkohol ertränken wie die letzten Monate. Ich möchte mich fallenlassen, in deine Arme. Aber kannst du mich halten, woher soll ich das wissen, wenn du mich deinen Griff doch noch nie hast spüren lassen.

Manchmal empfinde ich so. Manchmal hasse ich dich.
Ella am 6.2.11 19:39


Ich möchte mein eigenes Roadmovie
(mit dir)


Diese Lieder! in meinem Kopfbauchherzen,
diese Bilder!, diese Ideen.

Ella am 24.12.10 23:41


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